Akupunktur bei Bluthochdruck?
Akupunktur bei Bluthochdruck
Bluthochdruck ist eine Erkrankung, die von den meisten Menschen zunächst gar nicht als solche erkannt wird. Die Frühwarnzeichen sind allerdings auch in einer Art gestaltet, dass man nicht direkt darauf kommen könnte. Oft geht Bluthochdruck mit Schlafstörungen, allgemeinem Unwohlsein, Sehstörungen, Kopfschmerzen und Ohrensausen einher. Hier vermuten die meisten Menschen zunächst einmal Überlastung aus dem Beruf oder auch dem privaten Umfeld. Dass es sich um Bluthochdruck handelt, erkennen viele Menschen erst, wenn es zu spät ist. Dann liegt ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall vor und für jegliche Früherkennung und eine frühzeitige Behandlung ist es in dem Moment schon zu spät. (Quelle: Med-Mag – Bluthochdruck oft unerkannt und gefährlich)
Immer mehr Ärzte und Heilpraktiker weisen auf das Problem hin und gerade Heilpraktiker verweisen dann gerne auf die Behandlungsmethode der Akupunktur. Hier stehen sowohl die Körperakupunktur als auch insbesondere die Ohrakupunktur zur Auswahl. Die Ohrakupunktur ist besonders deshalb so interessant, weil auf dem Ohr alle Zonen des Körpers abgebildet sind. So kann die Stimulation eines Punktes am Ohr, mit Akupunkturnadeln, auch Bereiche erreichen, an die man sonst mit keiner Nadel der Welt gelangen könnte. So können auch innere Organe und ganze Organsysteme beeinflusst werden.
Wichtig ist, dass sich der Behandler ausreichend Zeit nimmt, eine ausführliche Anamnese vorzunehmen. Natürlich ist hier auch die Kooperation durch den Patienten gefragt. Er sollte nicht nur frühzeitig den Behandler aufsuchen, er sollte auch so viel wie möglich an Informationen gesammelt haben, damit die Anamnese auch entsprechend gründlich ausfallen kann.
Eine solche Behandlung erfordert dann auch etwas Zeit. In der Regel finden die Sitzungen je nach Beschwerdebild einmal oder zweimal in der Woche statt. Mindestens zehn Behandlungen sollten in Anspruch genommen werden. Je akuter allerdings die Beschwerden sind, desto schneller bemerken die Patienten dann auch eine Verbesserung der Situation. Aber auch für chronische Beschwerden ist die Hoffnung noch nicht verloren. Hier bedarf es vielleicht einiger Behandlungen, bis sich eine Verbesserung einstellt. Dafür ist diese dann aber auch in der Regel dauerhafter.